Nichts scheint, seit den Ereignissen bei den Männerspielen der letzten Jahre, weniger verlockender als eine Fahrt in das ohnehin nicht sonderlich attraktive Wolfsburg. Umständehalber kurzfristig ein Ticket bei der Bahn zu kaufen ist genauso attraktiv.
Ein makelloses Debakel
Warum fährt man nach München? Wäre man nur ein Städtereisender, dann böte die Stadt einiges für einen Wochenendtrip. Weißwurst, Bier und nahe Alpen zum Reispiel. Als Fußballfan wird es schon irrationaler. Da die 60’ger nicht aus den Puschen kommen und sich im Gestrüpp der Fußballniederung auf alle Zeiten verheddert zu haben scheinen, ist da nur der großkotzige Onkel aus Fröttmaning.
“Jünter, jeh’ von dat Bumsi runter!”
Obwohl es offiziell noch nicht mal für die Meteorologen Frühling ist, entlässt uns die Schöne Stadt bei beinahe frühsommerlichen Temperaturen auf die Fahrt ins Niederrheinische. Plusgrade sind nicht nur für den rotweißen Reisenden angenehm, sondern helfen auch der Bahn bei der Bewältigung ihrer schweren Aufgabe.
Hamburg! Meine Perle heeßt Berlin!
Hamburg ist nicht mehr nur einmal in der Saison, sondern wenn es die eigene Zeit und das Glück in der Spieltagsgestaltung erlauben bis zu dreimal in der Saison. Im Prinzip sind wir schon sowas wie FußballpendlerInnen.
“… aus dem Hintergrund müsste …”
Der letzte Tag im Januar will uns noch mal zeigen, was richtige Kälte ist und was man damit anstellen kann. Die Bahn jedenfalls stellt sie, gewollt oder ungewollt, vor Probleme, besonders in Sachen Zugbereitstellung.
Schwäbisches Doppel – 2400 km südwärts und zurück
Der Januar scheint in diesem Jahr beweisen zu wollen, wie ungeeignet er in unseren Breiten für Fußballspiele ist. Zumindest für die Peripherie und den Untergrund, auf dem das Spiel stattfinden soll.
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Für Elisen
In der vorweihnachtlichen Hektik entlasteten uns die Weisen der Spieltagsplanung, weil wir uns entscheiden mussten, ob wir uns ins Rheinische begeben und dem Männerteam endlich den zweiten Sieg in Folge mit herbeizuschreien helfen oder aber die Frauen im Fränkischen dabei zu unterstützen, aus der Misere von neuer Liga, Verletzungen und abhanden gekommenes Spielglück herauszukommen. So schmolz die Kölner Reisegruppe in dem Maße, wie die nach Nürnberg wollende wuchs.
Skandal im Sonderbezirk
Manchmal beginnen Fahrten deutlich vor der Abfahrt selbst. Die in das nahe Fallersleben gelegene Wolfsburg beginnt am Vortag im Panenka. Es ist erster Freitag im Monat – traditioneller Stammtischtermin, bei dem konsequenter– wie dankenswerterweise Fußball auf den Schirmen lief und nicht der Popanz von hinterm großen Teich.
Von der Dreißigjährigen, die auf den Tresen stieg
Ein Ausflug von der Schönen Stadt zum vermeintlichen Tor zur Welt könnte eine angenehme Tagesreise sein. Mit einem schnellen Blick auf eine Karte scheint eine zügige Ankunft kein Problem zu sein. Man könnte ein bisschen Stadt mit Hafen-Atmosphäre aufsaugen und das Stadion liegt zweimal im Jahr in der Nähe eines Rummels, den sie Dom nennen. Also, für allerlei Kurzweil, neben dem Fußball, ist gesorgt.
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Joshua fit the battle of Weserstadion
Der Herbst zieht ein welkes Band über das Land und mittendrin fliegen strahlendweiß die ICEs, also die Züge, hindurch wie sonst nur die vermeintlichen Chemtrails am Sommerhimmel. Doch Joshua rüttelt kräftig am Geäst der Bäume und so manches Mastes der Stromleitungen, deren Kraft uns in den Norden treibt. Zu unterschiedlichen Zeiten begeben wir uns auf die Reise, so dass der Zeilenknecht als erster der kleinen Schar an die Wesermündung reist.
