Schwäbisches Doppel – 2400 km südwärts und zurück

Oder: „Cerevasium bibat! Und alles mich zum Persico zieht.“

Der Januar scheint in diesem Jahr beweisen zu wollen, wie ungeeignet er in unseren Breiten für Fußballspiele ist. Zumindest für die Peripherie und den Untergrund, auf dem das Spiel stattfinden soll. Haben wir noch Tage zuvor Schnee geräumt, ist alles, was sich der Räumung entzog, zu einem grauen Matsch geworden, der es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht hat, fast jeden Weg unpasssierbar erscheinen zu lassen.

Nicht gerade unmittelbar vor Abfahrt, aber knapp genug und immer noch widerwillig akzeptierte mein Verstand die Existenz eines nationalen Donnerstagsspiels. Einen vertiefenden Blick auf die sich daraus ergebenden Warums kann man durchaus wagen, aber eine schlüssige Antwort wird es nicht geben. Außer natürlich das monetäre Element als Basis aller Entscheidungen im modernen Fußball.

Weshalb man sich unser Spiel gegen Augsburg dafür ausgesucht hat, ist für uns Unioner natürlich nachvollziehbar. Wer denn sonst, wenn nicht wir? Wenn wir aber die rotweiße Brille und die jahreszeitlich angesagte Wollmütze etwas lupfen, dann sind wir vernünftig genug, zu erkennen, dass in der immer noch sehr westdeutsch geprägten Fußballwelt, außer vielleicht am Niederrhein, die Freudensprünge nicht so in die Höhe gegangen sein werden, wie wir es selbstverständlich für angemessen halten.

Die kurze, aber letztlich enttäuschte Hoffnung auf einen Sonderzug ließ unsere Reisegruppe sichtlich anwachsen, die auch nach der Absage desselben nicht schmolz. Wir machten unseren eigenen Sonderzug. Der reichlich mitgebrachten Getränke Herr zu werden, war die Herausforderung der Hinfahrt.

Da diese Getränke nicht nur aus einem bunten Portfolio Stillen Wassers bestand, haben wir eine ganz wunderbare Auswahl belegter Schrippen angereicht bekommen. Sogar im Viertelstundentakt. Diesen einen Stern des Guide Michelin zu verleihen, wäre sicher eine klitzekleine Spur überzogen. Aber eine Fünf-Sterne-Suchmaschinenbewertung wäre allemal gerechtfertigt, auch wenn die notwendige Ortsangabe etwas schwierig wird, weil ICE 707, Wagen 1 nicht wirklich eine verlässliche Angabe ist. Beispielhaft sollen hier die Ei-Schrippen (JA-EI-BRÖTCHEN-IM-ZUG!) hervorgehoben werden, waren diese doch mit einer feinen Kombination von sowohl grüner als auch Gewürzgurke garniert. Unangebrachte Bemerkungen über zuviel floristisch gelesene Beilagen sind nur als Äußerungen einer nicht mehrheitsblockierenden Minorität erwähnenswert. Jedenfalls ist es eine solide Grundlage für die weitere Fahrt.

Unser aller musikalische Bildung wird durch eine exzessive Hitster-Runde kurzzeitig auf ein Niveau gehoben. Damit die solide Grundlage nicht allein bleibt, sind wir bestrebt, die Vorräte an mitgenommenen Getränken zu minimieren. Weswegen es unklar ist, wie nachhaltig diese kompetetiven zwei Stunden im Nebel von Persico waren. Zumindest bei mir bin ich sicher, dass ich meine unüberbrückbaren Lücken in der Geschichte der Popmusik behalten habe.

In der Stadt Brechts angekommen wird der im Hotel übernachtende Novize unserer Reisegruppe mit etwas Übergepäck in sein Zimmer einchecken. Im Geiste der Solidarität ließen wir die Gepäckgruppe zurück, um den reservierten Tisch im nahe gelegenen Brauhaus Riegele zu sichern. Anders als bei unserem letztsaisonalen Besuch sind im Riegele essenwollende Gäste keine Überraschung.

Das Bier ist ein gut trinkbares. Wenn es eine dieser mittlerweile berüchtigten Traumbundesligen, deren einzig maßgebendes Kriterium das ausgeschenkte Stadionbier wäre, gäbe, dann wäre der FCA ganz sicher dabei. Denn Riegele versorgt auch die nicht nur trockenen Kehlen im Stadion.

So friedlich auch uns der Tag erschien, war er doch von mehr oder weniger großen und kleinen Tragödien geprägt. Am Tag unserer Ankunft brannte es in Augsburg und es wurde ein Geldbeutel mit Tageseinnahmen vor einer Bank geraubt. Wir können versichern, dass es nichts mit uns zu tun hat und trotz dieses Ausbruchs krimineller Energie hat unser Sicherheitsgefühl nicht gelitten. Es könnte aber ein Grund für den nur minimalen Einwohnerzuwachs im Jahr 2025 sein, trotz eines gestiegenen Zuzuges.

An uns lag es nicht. Wir haben schon im letzten Jahr versucht, Hotel- und Gaststättengewerbe in einem Maße zu unterstützen, wie es sich für feierfreudige UnionerInnen geziemt. Es wurden uns bei diesem Unterfangen, wie ja hinlänglich bekannt ist, unerwartet Knüppel in die Beine geworfen. Diesmal haben wir unseren Beitrag, die wirtschaftliche Lage des Gaststättengewerbes zu verbessern, geleistet. Der schon erwähnte Reisegruppennovize ging sogar darüber hinaus und bemühte sich, mit einem selten gesehenen Altruismus dem Hotelgewerbe unter die Arme zu greifen.

Der Anpfiff drängt zur Eile, wo wir für die Konjunktur noch hätten verweilen können. Mit einem geschickten Anfahrtsmanagement unter Verwendung der Dienste eines Fahrtenvermittlers umgehen wir nicht nur das Gedränge in der Straßenbahn, sondern auch den anderthalb Kilometer langen Fußmarsch zum Stadion, welches in der Dunkelheit ganz pittoresk wie eine Ansammlung fluoreszierender Mikado-Stäbchen aussieht. Auch diesmal wird uns Vernünftigen der Grund dafür verschlossen bleiben, weshalb die von den Augsburger Verkehrsbetrieben bereitgestellten Shuttle-Bahnen ihren Betrieb erst, natürlich ganz harmonisch abgestimmt, mit der Stadionöffnung aufnehmen.

Zum Einlass gelangen wir, wie üblich, erst, wenn das große Tor geöffnet wird und wir hindurchgelassen werden. Die Kontrolle am Einlass ist erstaunlich entspannt wie auch im Umfeld wenig sichtbar staatliche Ordnungskräfte aufmarschiert sind. Wir sind so zeitig genug im Stadion, dass wir quasi ohne Wartezeit die erste Getränkerunde ordern und in den Block tragen können. Die Stimmung ist immer noch so ausgelassen wie sie es schon den ganzen Tag war.

Weil die Mannschaft ihre defensive Stabilität wiedergefunden hat, sind wir mittlerweile sicher, dass es richtige Klatschen nicht geben wird, ganz besonders bei den kriselnden Augsburgern nicht. Am Ende stehen ein Unentschieden, dass für uns gefühlt glücklich war, obwohl es real erarbeitet wurde, eine erste, ganz wunderbare Choreo zum Jubiläum und ein neuer Chant, den wir leider nicht so lange mitsingen können, wie wir es gern getan hätten. Aber die Rückfahrt drängt.

Auch das spricht sehr für Augsburg, dass sie einen nicht aus dem Stadion fegen, sondern vierzig Minuten nach Abpfiff noch singen lassen. Danke dafür, denn es war bekanntermaßen nicht das erste Mal. Auf dem Rückweg zersplittert die Gruppe der Gefährten in diverse Kleingruppen, von denen eine das Übergepäck aus dem Hotel abholte, während die anderen gemütlich in der Straßenbahn durch Augsburg zuckelte. Mit nur geringer Verspätung fährt der Lumpensammler-ICE ein. Die Hitstergruppe findet sich zu einer Revanche-Runde zusammen. Zufrieden mit dem Ergebnis und einer insgesamt sehr entspannten Auswärtsfahrt trinken, quatschen, spielen und schlummern wir uns durch die Nacht, um nach zweiundzwanzig Stunden Unterwegssein, daheim für einen kurzen Schlaf in unsere Betten zu fallen.

Stern und springender Gaul

Kaum achtundvierzig Stunden später sammelt sich ein traditionelles Reiseduo, um in die Hochburg des Schwabenland zu fahren. Damit zu dieser frühen Stunde unsere physische wie mentale Leistungsfähigkeit nicht durch rumlungernde Inaktivität Schaden nimmt und wir dem komplexen Geschehen des Bahnfahrens auch die gebührende Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, hat sich die Bahn schon vor der Abfahrt einige Überraschungen überlegt.

Zur Aufwärmung beginnt sie, damit niemand sich was zerrt, mit einem Gleiswechsel ohne Bahnsteigwechsel. Das ist für alle leicht zu bewältigen, weil man sich ja nur umdrehen muss. Bei Einfahrt des Zuges auf dem nun anderen Gleis wird eine Spielart der geänderten Wagenreihung offenbar -vertauschte Zugteile. Große Mengen von Gepäckstücken mit ihren Besitzern bewegen sich nun von dem einen zum anderen Ende des Bahnsteigs. Nur um, dort angekommen, festzustellen, dass nicht die Zugteile vertauscht worden sind, sondern die Wagenanzeige in einer beinahe willkürlich zu nennenden Art und Weise Nummern anzeigt, die weder etwas mit der Wochen alten Buchung noch mit der Realität hier auf dem Bahnsteig zu tun haben.

Im besten bairischen Idiom wird uns „Saupreissen“ erklärt, dass es keinen Wagen achtundvierzig gibt, da seien die Zwanziger hier. Einwürfe, dass am anderen Ende, von dem wir gerade kämen, einundzwanzig, zweiundzwanzig und dreiundzwanzig an den Wagen stünde, werden mit der nicht zu widerlegenden Macht von Bahnlogik gekontert. “Ja, das ist falsch. Das sind die dreißiger Nummern.” Die Menge gibt sich geschlagen und begibt sich an ihre Ausgangsstandorte, um dort in einen Wagen einzusteigen und zu hoffen, dass irgendwas im Innern mit den gebuchten Sitzplätzen korreliert. So haben wir schon vor Abfahrt Schritte gesammelt und unseren Geist mit kleinen mathematischen Aufgaben angeregt.

Am Ende rollt der Zug fast pünktlich aus dem Hauptbahnhof und fast alle haben irgendeinen Platz gefunden. Das Bistro bietet schon Kaffee an und wir nehmen dieses Angebot dankend an. Derart aufgeweckt nehmen wir die Herausforderung des nicht zu vernachlässigenden zweiten Teils für das schwäbische Doppel an. Die musikalische Bildung der ersten Fahrt vernachlässigen wir hingegen schon und genießen stattdessen den anbrechenden Morgen.

Und schlummern ein wenig bis zum ersten Halt in der Stadt des Händel. Der Versuch, eine Rauchpause daraus zu machen, muss als misslungen verzeichnet werden. Beim nächsten Halt soll es aber gelingen – wieder einmal Erfurt. Allein diese beiläufige Erwähnung zeigt im Übrigen die Richtigkeit meiner vornehmen Zurückhaltung in Bezug des Lobgesanges auf die Nürnberger Bratwurst. Denn alle Wege südwärts führen für uns durch Thüringen.

Rauchen vor, neben und im Zug wird noch im zweiten Zug eine wichtige Rolle spielen. Die nun von allen Seiten gewünschte stetige Verbesserung der Infrastruktur (…Infrastruktur, ihr wisst schon, bei der Bahn sind das vor allem die zwei Eisensstangen), die parallel verlegt, zu einem Gleis werden… zwingt uns zu einem Umstieg in Nürnberg. Ein Bahnsteigwechsel und ein Wechsel von ICE auf IC ist der Beginn der zweiten Etappe nach Stuttgart. Diese führt uns mit mehreren Halten ins Schwäbische und der Erkenntnis näher, dass vielleicht eine Zugfahrt nach Heidenheim schneller sein könnte als die bisherige Variante mit dem Auto.

Das sind aber Detailfragen, die wir uns stellen, wenn das Spiel ansteht. Jetzt stellt sich die Frage, wie weit wohl mit dem Zug kommen. Denn die um uns herum sitzenden Unioner haben nicht nur ein Partyfässchen Bier dabei, sondern sind zum Teil auch Raucher, die nicht bis zum nächsten oder übernächsten Halt durchhalten. Doch moderne Züge verfügen über genügend Sensorik, die Klorauchversuche schnell entdecken. Die Lage eskaliert ein wenig, weil man sich nicht betrübt, ob des eigenen Fehlverhaltens, zeigt, sondern mit großer Klappe das Geschehene zu bagatellisieren. Jedenfalls wird uns die Unterbrechung der Fahrt, eine Station vor Stuttgart, bis zur Ankunft der Vorwärts-Rückwärts-Bundespolizei ankündigt.

Wir entscheiden uns, diesen Zug zu verlassen, um zum Einen eine eventuell zeitnah fahrende Regio-Bahn zu nehmen und zum Anderen, um nicht in eine großzügig gefasste Personenkontrolle zu geraten. Derweil geht im Zug der Disput weiter. Die Missetäter und ihre Gruppe können dann aber, vermutlich aus ähnlichen Gründen wie wir, dem Gedanken, der Aufforderung nachzukommen, den Zug zu verlassen, einiges Positives abgewinnen. Was uns wieder einsteigen lässt. So kommen wir mit knapp zwanzig Minuten Verspätung in Stuttgart-Hauptbahnhof an.

Wir queren auf einer alten Brücke den Neckar und neben uns eine ganz neue, die in einen Tunnel führt. Vermutlich die Zufahrt zu Stuttgart 21. Wir können also von einem sichtbaren Baufortschritt berichten. Wir verstauen unsere nicht aufgebrauchten Getränke in einem etwas übergroßen Gepäckfach. Der vorab herausgesuchte Essenszubereiter und Bierbereitsteller erweist sich bei näherer Betrachtung als ein zu beliebter. Eine längere Platzierungsschlange lässt uns Alternativen erwägen. So landen wir wieder im Wirtshaus Lautenschlager, dass uns schon mal als kulinarischer Zwischenhalt diente. Unsere schon vorausgereisten Grenzenlosen begeben sich zu dieser Zeit schon zum Stadion, während wir das kulinarische Muss Stuttgarts bestellen – Wiener Schnitzel.

Die nahe gelegene U-Stadtbahn genannte Straßenbahnstation bringt uns gesättigt zu unseren Vorausgereisten. Die Bahn ist mit einem bunten Mix rotweiß gekleideter Menschen gefüllt, wobei man festhalten muss, dass ein Teil davon zu etwas zu dunklen Rottönen neigt.

Das in Bad Cannstatt, einem von dreiundzwanzig Stadtbezirken, gelegene, Stadion heißt noch immer wie eine ganz schlimme Autoimmunerkrankung. Der Badeort selbst ist von Untertürkheim, Zuffenhausen und Stammheim mehr oder weniger umzingelt, also von hochpreisigen Autobauern („wir sind eure Hauptstadt…“), denen grad ein wenig die asiatische Kundschaft ausgeht und einer Einrichtung für Verhaltenskorrektur, die ihre Aufsichtspflicht auch schon mal etwas großmaschiger wahrnimmt.

Während wir noch überlegen, ob wir uns mal die Fabrikhallen in Zuffenhausen und Untertürkheim anschauen sollten, ob diese sich nicht in ein, zwei Jahren für Kulturfabriken eignen, kommt schon das Stadion in Sichtweite. So schieben wir diesen Gedanken beiseite und werden uns vermutlich in zwei Jahren ärgern, diese Idee nicht länger verfolgt zu haben. Wie sehr aber sich die Krise der deutschen Automobilindustrie selbst in die entferntestens Bereiche des gesellschaftlichen Lebens einschleicht, zeigt eine kleine Meldung der Stuttgarter Nachrichten, die Stadt will bei der Schulreinigung sparen. Das ist ein harter Schlag in einer Stadt, die, dank Kehrwoche, wie keine zweite für Reinlichkeit steht.

Denn irrtümlicherweise steht das 1492 für die als Erfolg verkaufte Fehlleistung dieses Genueser Seefahrers, der westwärts und versehentlich gegen einen vergessenen Kontinent stieß. Eigentlich sollte das Jahr für die Anordnung von Bertram Graf von Bart über die wöchentliche Reinigung von Kehricht und Unrat mehr in unseren Gedächtnisses haften bleiben. Wohin solch eine mangelnde Reinlichkeit führen kann, verdeutlicht eine weitere Meldung im selben Blatt über eine Mäuseplage in der Klettpassage.

Bei Ankunft am Stadion wird der hellere Rotton extrahiert und auf einem abgetrennten Weg über eine Brücke geführt, die an einer Treppe endet, an deren unterem Ende man exakt auf den Weg gelangt, wenn man mit allen anderen den Weg unter der Brücke genommen hätte. Uns Schlichten erschließt sich der Sinn dieser Maßnahme und ihre konsequente Umsetzung mit Ordnungspersonal nicht. Umringt von VfBlern laufen wir zum Gästeeingang. Es gab weder Verletzte noch Verluste. Das sind die Zeiten der friedlichen Koexistenz. Verziehen ist wohl unser Hochmut in zwei Spielen einfach nicht zu verlieren und den Glorreichen eine Phase von Exkrementen zu bescheren. Nun aber, wo sie wieder ins gleißende Licht des Erfolgs getreten sind, scheint die Abscheu etwas gemildert.

Der Einlass ist auch hier in Stuttgart locker und besucherorientiert. Staatliche Ordnungskräfte kümmern sich hauptsächlich um den ordnungsgemäßen Lauf des Straßenverkehrs. Zumindest wenn man nicht erkennbar der aktiven Ultraszene angehört, dann wird man wohl betreut von den Boys* in Blue zum Stadion gebracht. Das führt regelmäßig zu einem verspäteten Ankommen im Block.

Uniontypisch – Erwarte nüscht, dann kriegste wat jeboten – machen wir es dem VfB schwer, hier zu brillieren, indem wir es einfach selber mal machen. Am Ende wird es für die Schwaben schwerer gewesen sein, an den Punkt zu kommen als einst an den Prenzlauer Berg. Wir bekommen für unsere Choreospenden wieder eine ganz wunderbare Choreo. Diese bezog sich auf ein Ereignis unseres Vorgängervereins, der 1940 nach Wien zu Rapid musste und dabei wohl eine gewisse Kaltschnäuzigkeit an den Tag legte, wie eine Zeitungsmeldung aus der Zeit überdeutlich zu berichten wusste.

So hielten wir “Schals”, auf denen “kaltschnäuzig” in alternierenden Farbvarianten stand, hoch. Und Banner stellten den Bezug zu heute und dem 1. FC Union Berlin her, indem sie feststellten, dass wir es geblieben sind. Mit einem kaltschnäuzig erspielten Unentschieden, von dem nicht wenige sagten, dass mehr drin war, gehen wir in Vorfreude auf die nächsten Tage aus dem Stadion zum Bahnhof Bad Cannstatt. Unsere Außenstelle Mannheim zieht es nach einem prüfenden Blick auf die Ticket Preise doch lieber mit dem Regio zu fahren und so trennen sich unsere Wege in der Klett-Passage (!).

Das Reiseduo wird mit einem ausgeklügelten Zug-Hopping versuchen, die durch Baustellen bedingten Verspätungen zu verringern. Die am Ende herausgesprungene Viertelstunde klingt wenig, sichert aber der Hälfte des Duos die Möglichkeit mit der letzten S-Bahn zumindest ein Stück näher an das heimische Bett heranzufahren. Denn die kommenden Tage werden aufregend gewesen sein. Wie ihr alle wissen werdet.

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